Fachtag 2027: In Vitro Fertilisation (IVF)

  • 15.04.2027
  • 8:15 - 17:00
  • AZW Mehrzwecksaal
  • 5 Fachvorträge

Anmeldung bis 20.2.27:
https://forms.cloud.microsoft/e/XANfbiQX7Z

Wir freuen uns auf 5 spannende Vorträge:

  • Fortpflanzungsmedizin 2027: Zwischen Machbarkeit, Recht und Verantwortung
    Priv.-Doz.in Dr.in med. Bettina Böttcher, MA
    Priv.-Doz.in Dr.in jur. Magdalena Flatscher-Thöni
  • Mythen, Vorurteile und Fakten zu Betroffenen von unerfülltem Kinderwunsch
    Mag.a Dr.in Manuela Werth
  • Ressourcenorientierter -lick – was stärkt Paare im Prozess – Gespräch mit Elternpaar
    Prof. (FH) Martina König-Bachmann, MHPE, BSc
  • Zwischen Sehnen und Suchen wächst Beziehung – ein vorgeburtlicher Raum für Menschen mit Kinderwunsch.
    Maria Reiter-Horngacher
  • I.B.T. Begleitung / Behandlung Eltern und Kinder
    Dipl. Päd. Katrin Boger

Kosten für Fachtag inkl. Verpflegung:

  • regulär: 150,-
  • für ÖRK-Mitarbeiter:innen: 120,-
  • für Personen in Ausbildung: 90,-

Fortbildungspunkte:
ÖHG: 19 Punkte
DFP, BÖP, ÖBVP, ÖGKV angefragt

Warum dieser Fachtag?

Seit der Geburt von Louise Brown im Jahr 1978, dem weltweit ersten durch In-vitro-Fertilisation (IVF) gezeugten Kind, hat die Reproduktionsmedizin enorme Fortschritte gemacht. Heute werden weltweit Millionen Kinder mithilfe reproduktionsmedizinischer Verfahren geboren. Damit sind Kinderwunschbehandlungen längst kein Randthema mehr, sondern Teil der Lebensrealität vieler Familien.

Trotz des lang ersehnten Kindes endet die psychische Belastung nicht immer mit einer erfolgreichen Schwangerschaft oder Geburt. Erfahrungen von unerfülltem Kinderwunsch, wiederholten Fehlversuchen oder belastenden Behandlungen können auch nach der Geburt noch nachwirken. Nicht selten benötigen Eltern Unterstützung, um die erlebten Belastungen zu verarbeiten und gut in ihre Elternrolle hineinzuwachsen.

Das Netzwerk Gesund ins Leben möchte daher auf dieses gesellschaftlich relevante und noch immer vielfach tabuisierte Thema aufmerksam machen. Ziel ist es, die psychosozialen Auswirkungen von unerfülltem Kinderwunsch und reproduktionsmedizinischen Behandlungen sichtbar zu machen, Fachpersonen für die Bedürfnisse betroffener Familien zu sensibilisieren und bestehende Unterstützungsangebote aufzuzeigen.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Familien in dieser besonderen Lebensphase gestärkt werden können, und welche Rolle Fachkräfte in Beratung, Begleitung und Gesundheitsversorgung dabei einnehmen.

 

In Kooperation mit der fh Gesundheit.

 

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